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MGG fragt nach – Carsten Jäger, Dortmunder Volksbank eG und BGM

März 15, 2019

Zum 3. Offenen Dortmunder Gesundheitstag stand uns für Interview-fragen zum Thema BGM an der Dortmunder Volksbank eG, Carsten Jäger Prokurist/Leiter Unternehmenskommunikation zur Verfügung.

Herr Jäger, wir freuen uns, dass Sie beim 3. Offenen Dortmunder Gesundheitstag für Führungskräfte mit dabei sind. Warum ist aus Ihrer Sicht BGM so wichtig?

Gerade vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels wird Betriebliches Gesundheitsmanagement immer wichtiger. Unternehmen müssen sich mehr und mehr als attraktiver Arbeitsgeber präsentieren und ihren Mitarbeitern einfach mehr bieten. Dazu zählt eben auch, die körperliche und mentale Fitness zu fördern. Davon profitiert nicht nur der Angestellte, sondern auch der Arbeitsgeber. Denn langfristig gesehen, sind diese Mitarbeiter zufriedener, motivierter und gesünder. Und wenn man bedenkt, dass der Ausfall eines Mitarbeiters den Arbeitgeber 250 bis 400 Euro pro Tag kostet, liegt der Nutzen des gezielten Betrieblichen Gesundheitsmanagements auf der Hand.

  • Welche Erwartungen haben Sie an BGM-Dienstleister?

Viele Unternehmen bieten keine oder zu wenige BGM-Maßnahmen an. Besonders kleine und mittelständische Betriebe müssten ihren Mitarbeitern mehr in diesem Bereich bieten. Mit individuell auf die jeweiligen Unternehmen zugeschnittenen Angeboten sollten BGM-Dienstleister dafür sorgen, dass die „weißen Flecken“ auf der „BGM-Landkarte“ verschwinden.

  • Welche BGM-Maßnahmen setzt die Dortmunder Volksbank für ihre Mitarbeiter um?

Wir legen großen Wert auf optimal ausgestattete Arbeitsplätze. Der Beruf des Bankers ist eine Tätigkeit, die zum großen Teil im Sitzen erledigt wird. Daher ist es besonders wichtig, dass jeder Mitarbeiter einen höhenverstellbaren Schreibtisch und einen ergonomischen Bürostuhl erhält, die beide auf die individuelle Größe und Bedürfnisse angepasst werden können. Natürlich zählt auch eine gute Beleuchtung zur optimalen Ausstattung der Arbeitsplätze. Mitarbeiter, die mit Rückenproblemen zu kämpfen haben, stellen wir Schreibtische zur Verfügung, die auf Knopfdruck höhenverstellbar sind. So ist ein dynamisches Arbeiten zeitweise auch im Stehen möglich. Außerdem bieten wir unseren Mitarbeitern Präventionsmaßnahmen an: Zum Beispiel können sie regelmäßig ihre Sehkraft bei einem Sehtest überprüfen und eine Darmkrebsvorsorge machen lassen. Mit unserer Bewegungs-App „Moves“ können unsere Mitarbeiter außerdem sehen, wie lange sie sich während des Arbeitstages bewegt haben und Gymnastikübungen am Arbeitsplatz machen. Zur Absicherung des Arbeitsweges haben wir für jeden Mitarbeiter eine Unfallversicherung abgeschlossen. Im Moment sind wir zudem mit unserem Betriebsrat im Gespräch, welche Maßnahmen wir unseren Mitarbeitern darüber hinaus über die MGG anbieten können.

  • Welche Angebote haben Sie für Kunden?

Als Bank bieten wir Unternehmen ganz klassisch an, für ihre Angestellten eine Betriebliche Altersvorsorge abzuschließen. Darüber hinaus sind weitere Angebote über die R+V Versicherung und über unseren Verbundpartner verfügbar.

  • Welche BGM-Angebote sollten zukünftig als Standard in Unternehmen integriert werden?

Aus meiner Sicht ist es wichtig, dass die Work-Life-Balance stimmt. Der Arbeitgeber hat eine Verantwortung gegenüber seinen Mitarbeitern und muss sich entsprechend in dieser Sache positionieren. Besonders Stressmanagement wird immer wichtiger, um psychische Erkrankungen wie zum Beispiel Burnout gar nicht erst entstehen zu lassen.

Unser MGG-Team stellt sich vor – Interview mit Sandra Fischäss

Unser MGG-Team stellt sich vor – Interview mit Sandra Fischäss

Interview mit Sandra Fischäss, Mitarbeiterin der Meine Gesundheit-Genossenschaft eG und Co-Trainerin für das Sozialprojekt „Helden gesucht“:

Beschreibe mir bitte deine aktuellen Aufgaben bei der MGG.

Ich bin Mitarbeiterin und arbeite in der Kundenbetreuung für das Sozialprojekt der MGG „Helden gesucht“.  Ich helfe dabei, neue Teilnehmer zu werben und gestalte unsere Heldenmodule aktiv mit.

Helden übergeben Spende an Hospiz

Helden übergeben Spende an Hospiz

Am Montag, 15. Februar, haben Lisa Stöltenfuß (Teilnehmende der Maßnahme „Helden gesucht“) und Anke Vierow (stellvertretend für die Meine Gesundheit- Genossenschaft, MGG) einen Termin beim Kinder- und Jugendhospizdienst Emscher-Lippe wahrgenommen, um den Scheck des...

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